One Way – Es gibt nur einen Weg im Leben

Getreu nach dem Motto "ONE WAY - ES GIBT NUR EINEN WEG IM LEBEN" möchte ich dir heute mal aufzeigen, wie mein geradliniger Weg im Leben verlaufen ist und welche Erfahrungen ich mit dem "One Way" gemacht habe.

 

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ONE WAY - Ein Weg. So verläuft das Leben für viele Menschen. Sie laufen dem gesellschaftlichen Norm hinterher. Werden von klein auf dazu getrimmt, schnell die Schule zu beenden, dann schnell eine Ausbildung und/oder ein Studium hinterher und dann ab in das Berufsleben. Hat man sich dort ein wenig gefestigt, soll es auch schon eine Familie und ein Eigenheim sein. Ja, so gibt es die Gesellschaft vor. Klar, verstehe ich auch. Sonst würde die Gesellschaft, so wie es sie gibt, ja auch nicht funktionieren.

 

Der eigene Weg

Doch ganz ehrlich, wer hinterfragt denn das alles? Wer macht sich wirklich mal Gedanken über sich selbst? Wer folgt wirklich seinem eigenen Willen, bzw. seinem Herzen?

Wenn ich jetzt zurück denke an die Zeit in der Schule, wird mir klar, dass ich schon immer irgendwie anders war. Doch damals hatte ich noch nicht den Mut und mein Ich, so wie es heute ist. Ich bin mitgelaufen. Mit 16 dann, als ich die Schule beendet hatte, war mir zunichte klar was ich je werden will. Mit 16, wie soll man denn bitte mit 16 wissen was man noch in 20 oder 30 Jahren sein will. Will ich ein Bauarbeiter oder ein Bürofutzi sein!? Ich wusste es nicht. Wie auch, gerade aus der sicheren Umgebung der Schule und Familie ins Leben entlassen. Null Erfahrung. Da kann man ja auch nicht wissen was man will.
Doch ich hatte Glück, oder besser gesagt, tolle Eltern. Meine Mutter hat scheinbar schon immer gespürt, dass ich etwas anderes benötige. Aus diesem Grund hat sich mich aus dem Sumpf der Vorstellungsgespräche als Lagerarbeiter oder Bürokaufmann geholt und mich in die Soziale Arbeit gesteckt. Ich selbst habe mir nicht wirklich Gedanken gemacht darüber. Bin einfach mitgelaufen und habe schlussendlich nach der Schule ein FSJ (Freiwillig Soziale Jahr) gemacht und kann nun sagen, meine Mutter hatte das richtige Gespür für mich, ihren einzigsten Sohn.
Ich bin aufgegangen im sozialen Bereich, zwei Ausbildungen, ein Studium und ein halbes Jahr in Argentinien in einem sozialen Projekt. Letzteres hat schlussendlich den Stein ins rollen gebracht.

 

Die Reisesucht

Meine Reisesucht ist entfacht. Der eine Weg hat eine Abzweigung bekommen. Das Reisen.
Nach diesem Aufenthalt in Argentinien beendete ich das Studium der Sozialen Arbeit erfolgreich. Doch auch währenddessen hat es mich immer wieder ins Ausland gezogen. Sechs Monate Spanien, sechs Monate Dominikanische Republik. Ich konnte nicht mehr aufhören.

Im letzten Jahr dann, bin ich mit einem One-Way Ticket nach Costa Rica geflogen. Der eine Weg hat sich schonwieder verändert und ein anderer Weg kam hinzu. Das Bloggen, zuerst für Freunde und Familie, als Plattform für meine Erfahrungen und Eindrücke während meiner Reise. Dann immer tiefer in anderen Kulturen, immer tiefer im Leben in anderen Ländern. Immer mehr Eindrücke und Erfahrungen die meine Persönlichkeit prägten und festigten. Immer tiefer in der Bloggerszene finde ich mich plötzlich wieder mit einer eigenen Webseite und einem professionellen Blog.

Ich bin Blogger!

Ich habe mich entschieden, nicht dem gesellschaftlich vorgegebenen Weg zu laufen. Ich folge meinem Herzen und das sagt mir, Lebe! Lebe im jetzt und hier. Mache das, was dich glücklich macht und was dir selbst etwas bringt.
Ich muss sagen, den Weg den ich als Blogger eingeschlagen habe gefällt mir. Er entspringt aus meinem Herzen und ich liebe es, etwas entstehen zu lassen und euch einen Mehrwert zu liefern. Ich kann über Erfahrungen und Erlebnisse auf Reise schreiben. Ich kann etwas in der Welt bewegen. Dir helfen, deinen Traum zu leben. Aber vor allem tue ich das, wass mir gefällt und nicht das, was mir vorgegeben wird.
Oftmals werde ich drauf angesprochen, wie man denn als Blogger Geld verdienen kann, ob sich das denn alles lohnt und vor allem, wie es denn im Alter aussieht!? Alles gute und berechtigte Fragen. Doch ganz ehrlich, es ist mir egal. Ich Reise, blogge und Lebe, weil es mir gefällt und aus meinem Herzen entspringt. Aus diesem Grund bin ich glücklich und ob ich damit mal Geld verdiene oder nicht, das wird sich zeigen, ist aber nicht mein Hauptaugenmerk. Es geht mir um mich und um dich!

 

 Die eigene Abzweigung nehmen

Jeder Mensch muss seinen Weg finden. Sich ein wenig leiten zu lassen ist ok. Aber letztenendes musst du über dein Leben entscheiden und für dich selbst Verantwortung übernehmen. Ja richtig gehört. Da kommst du nicht drum herum und je früher du damit anfängst, desto geiler ist es. Klar wirst du fallen und immer wieder Steine in deinem Weg haben, doch stehe auf und lerne daraus. Mach weiter mit dem, was dein Herz dir sagt, nicht was andere dir vorgeben! Nehme deine Abzweigung. Traue dich, auch mal durch einen Busch zu laufen um dahinter zu schauen.
Geradlinig laufen bedeutet stagnieren. Willst du das? Oder willst du lieber Abenteuer erleben und das Leben in dich aufsaugen?
Dann mache und träume nicht nur! Gehe raus in die Welt, sei es auch nur für ein paar Wochen. Nehme alles auf in dich und lasse den One-Way hinter dir. Lasse Abzweigungen zu und freue dich auf das, was da kommt. Falle, stehe auf. Das ist das wahre Leben und das was glücklich macht. Nicht das zu machen, was einem vorgegeben wird. Zu stagnieren. Jeden Tag dem gleichen Trott hinterher zu vegitieren. Hinterfrage und breche aus deiner Konfortzone aus.

 

Dein Herz ist der Wegweiser, du musst es nur lernen zu verstehen!

 


 Läuft dein Lebensweg geradlinig oder schaust du auch mal über den Tellerrand?
Welche Erfahrungen hast du damit gemacht?



Ich empfehle dir mit gutem Gewissen für deine Reisen:


6 Comments on “One Way – Es gibt nur einen Weg im Leben

  1. Ich laufe Zickzack oder so. Immerhin, ich weiß, was ich will und versuche da hin zu kommen. Manchmal werden mir Steine in den Weg geworfen, ich laufe drumherum und versuche es von Neuem. LG Renate

  2. Schön geschrieben! Und das kommt mir so bekannt vor – ich habe nach der Schule auch erstmal ein Jahr gebraucht, mit Ausland und FSJ, um zu verstehen dass ich vielleicht aufhören muss, immer mitzulaufen und meinen eigenen Weg gehen muss. Mein Studium fühlt sich jetzt genau richtig an, und gibt mir 1000 Möglichkeiten – ich muss mich nur noch entscheiden 😀

      1. Haha, das mache ich schon die ganze Zeit…zum Beispiel als ich den gesamten Plan über den Haufen geworfen habe und etwas ganz anderes studiert habe. Oder bei sämtlichen Auslandssemestern – Nummer 4 startet im Februar 😀

Ich freue mich auf deinen freundlichen und hilfreichen Kommentar!