Die außergewöhnlichsten Momente auf Reisen – Reiseblogger verraten ihre Geschichte #2

In meinem letzten Artikel am Donnerstag habe ich bereits 8 Reiseblogger gefragt, welcher ihr außergewöhnlichster Moment auf Reisen war. Der Beitrag war ein voller Erfolg und die Erlebnisse atemberaubend.
Ich hätte immer noch mega Lust mir ein Ticket zu kaufen und eines dieser Momente zu erleben. Dem deutschen Winter zu entfliehen, surfen zu gehen und es mir mit einem Cocktail am Strand gut gehen zu lassen.
Hattest du denn eigentlich schon so ein außergewöhnlichen Moment auf Reisen?

 

Travel to Pura Vida - Skydive über dem Great Barrier Reef

Stefanie
Stephanie

2010 hat Stefanie der Travelbug gebissen und seitdem kann sie gar nicht mehr aufhören zu reisen. Ihr Reiseblog "Travel to Pura Vida" ist wohl noch ein Baby unter all den anderen Blogs, er ist gerade mal 1 Woche alt. In deutsch & englisch versucht sie alle Menschen da draussen zu inspirieren, das zu tun was einen selbst glücklich macht! Folge ihr auch auf Facebook & Instagram.

"Mein im wahrsten Sinne atemberaubendster Moment auf meinen Reisen war mein Skydive in Mission Beach in Australien. Das besondere an diesem Fallschirmsprung ist, nach 60 Sekunden freien Fall aus 14.000 Fuß (ca. 4300 Meter) öffnet sich der Fallschirm und du hast einen Wahnsinns Blick über den Great Barrier Reef und landest auch noch direkt am Strand.
Während des freien Falls war es wirklich sehr schwer Luft zu bekommen bei der Geschwindigkeit + Höhenmeter, daher war dieser Moment sehr atemberaubend :) Auf meinen Fotos kann man auch sehen, wie beschissen man da oben aussehen kann 😛
Es ist ein absolut geiles & befreiendes Gefühl, ich würde es jederzeit wieder tun und kann es jedem empfehlen, der auf Aktion steht!"

 

 

Suitcase Unpacked - Wandern in Norwegen

Bettina
Bettina

Suitcase Unpacked inspiriert und motiviert dich den Schritt zur Auswanderung zu wagen, zu Reisen aller Art und gibt dir Insider-Informationen über Amsterdam. Mit Tipps, Tricks und Life Hacks versorgt, sagt der Leser nicht mehr „Wow du bist mutig!“ sondern „Easy, das kann ich auch!!“ Folge Bettina auch auf Facebook & Instagram.

"Reisen an sich ist meiner Ansicht nach einfach atemberaubend. Man entdeckt neue Kulturen, findet sich in unbekannten Situationen wieder, trifft interessante Menschen und schließt Freundschaften sowie isst leckere Gerichte, die man bis dahin noch nicht kannte. Meine schönsten Erlebnisse auf Reisen verbinde ich zumeist mit den Menschen mit denen ich diese erlebt habe. So wären viele meiner Trips nicht annähernd so emotional und atemberaubend gewesen, hätte ich sie nicht mit diesen Menschen geteilt, die dabei waren.
Zuletzt war ich für einen Kurztrip in Norwegen - ganz nach dem Motto “atemberaubendes sollte nicht zu lange dauern, sonst könntest du daran ersticken.” (B. Geller-Wollentin). Diese 2 Tage haben auch ausgereicht um mir den Atem zu rauben, wortwörtlich sowie im übertragenen Sinne. Ich war noch nie eine großartige Wanderin, spontan jedoch schon. So war ich sofort dabei als mir eine Freundin vorschlug zur Trolltunga zu wandern. Vor allem nachdem ich die Fotos im Internet gesehen hatte.
Erst bei näheren Vorbereitungen wurde mir klar, dass ich mich hierbei auf mehr als nur einen Spaziergang eingelassen hatte, mussten wir 11km in eine Richtung klettern und das Ganze natürlich auch retour.
Bergauf ging es über künstlich angelegte Stufen (Steinblöcke), über kleine Flüsse, matschige “Wege” und schlussendlich Schneeberge, wobei man nicht sicher sein konnte in ein Loch zu treten. Zwischenzeitlich hatte ich meine Entscheidung schon etwas verflucht, waren meine Schuhe mit Wasser durchtränkt und meine Kleidung durch den wiederkehrenden, leichten Regenschauer auch nicht gerade trocken.
Glücklicherweise waren wir ein Team von 10 Personen, weshalb wir immer wieder Pausen machen konnten und uns gegenseitig mit Nüssen und Energieriegeln versorgen.
Oben angekommen war ich dann erstmal sprachlos - wahrscheinlich auch durch die Anstrengung - aber der Ausblick war einfach unbeschreiblich schön.
Dabei wurde einem richtig klar welche Energie die Natur hat und wie dankbar wir sein können, dass es noch Fleckchen gibt, die so unbelassen erscheinen.
Leider konnten wir dort unsere Zelte nicht aufschlagen, da wir nicht für Minusgrade ausgestattet waren. Also alles wieder runter.
Die zweite Nacht haben wir auch nicht Draußen verbracht. Wir waren einfach zu energielos und durchgefroren. Also schnell ein Hostel gemietet und eine warme Mahlzeit gekocht. Am folgenden Tag gings wieder zurück in die Heimat."

 

 

Reiseaufnahmen - Fjordfieber in Neuseeland

Tanja
Tanja

Tanja von Reiseaufnahmen ist reisesüchtig. Auch wenn sie Vollzeit arbeitet, versucht sie möglichst viel von der Welt zu sehen. Auf ihrem Blog gibt es Tipps wie das Reisen trotz Vollzeitstelle am besten gelingt sowie Tipps für das Zuhause, das versorgt sein will und unterwegs. Ihre Reiseberichte entstehen nach dem Motto, das Reisen ist die schönste Momentaufnahme, um glücklich zu sein. Folge ihr auch bei Facebook & Instagram.

„2007 brach bei einer Schiffsreise in Norwegen das große Fjord-Fieber bei mir aus. Immer wieder erzählte mir auf dieser Fahrt jemand, dass der schönste Fjord der Welt der Milford Sound auf der Südinsel in Neuseeland sei. Aber Neuseeland war damals unfassbar weit weg und so richtig konnte ich mir nicht vorstellen, dass ich diesen Fjord je mit eigenen Augen sehen würde.

Als das Ziel Neuseeland in Sichtweite rückte, musste ich schnell erfahren, dass es dort über 200 Tage Regen gibt. Und das mir, die ich als Schönwetterreisende bekannt dafür bin, mir meine Ziele immer nur im Sonnenschein vorzustellen. Würde ich enttäuscht sein, wenn der Fjord vor mir liegen würde?

Als es endlich so weit ist, herrscht perfekte Fjordausflugsstimmung. Dramatische Wolken wechseln sich mit blauem Himmel und Sonnenschein ab. Das Boot, das uns eine Stunde durch den Fjord schippert ist durch eine glückliche Fügung fast menschenleer. Es ist so ein, den vergesse ich nie Moment. Ich bestaune die hohen Felswände, die sich vor mir auftürmen und die ins Wasser steil ins Wasser fallen. Und ich muss mich ständig ermahnen, auch Fotos zu machen, weil die Kulisse tatsächlich so schön ist, wie es mir 2007 verkündet wurde. Eine Stunde gleitet das Boot durch die Traumkulisse. In meiner Erinnerung staune ich noch immer glücklich über diesen „Ein Traum-wird-wahr“-Moment.“

 

 

solo abroad - Die Schaukel der Freiheit

Sarah
Sarah

Das ist Sarah, weltenbummelnde Social Media Consultant & Reise Blogger. solo abroad ist ein Reise Blog für Weltenbummler. Hier findest Du Beiträge zu Travel und Work, Travel Hacks und Berichte über verschiedene Destinationen. Folge ihr auch auf Facebook & Instagram.

"Im Jahr 2013 habe ich mich dazu entschlossen Freiwilligenarbeit in der Nähe von Bangkok zu leisten. Während meines einmonatigen Aufenthalts in Thailand bin ich sehr viel gereist. Zu meiner Reiseroute zählten Chiang Mai im Norden und viele Inseln im Süden. Dort erlebte ich meinen atemberaubendsten Moment auf Reisen.
Während dem Island Hopping zwischen den Inseln Koh Tao, Koh Phangan und Koh Samui habe ich die meiste Zeit auf der Insel Phangan verbracht.
Ich plane meine Reisen grundsätzlich ungern komplett im Voraus. Deswegen habe ich relativ spontan mich fürs Island Hopping entschieden und außer den Busfahrten in den Süden nichts vorab gebucht. Sobald neue Boote auf einer Inseln in Thailand anlegen, werden die Besucher bereits von vielen Tuk-Tuk-Fahrern und Hotelanbietern erwartet.
Während der Hauptsaison wird man von Hotel- und Hostelangeboten fast erschlagen, sobald man nur einen Fuß auf den Boots-Steg setzt. Deswegen habe ich mich damals von der Vielzahl an Angeboten berieseln lassen und mich für eine nette, kleine Bungalow Anlage am Rande der Inseln entschieden – welch ein Glückstreffer! Zu der Unterkunft zählten ein privater Strand ein Pool mit kleinem Spa-Bereich und ein schick eingerichtetes Bungalow mit kleiner Terrasse.
Nun… was war mein atemberaubendster Moment?
Am besagten Privat-Strand meiner Unterkunft fand ich kurz nach Ankunft diese Schaukel und musste sie sofort ausprobieren.
Der verlassene Strand – das tolle Wetter und der Blick auf den Horizont – das Gefühl von Freiheit war einmalig und ich habe es zuvor wohl noch nie so sehr verspürt wie in diesem Augenblick.
Es ist zwar nur eine Schaukel – doch für mich zählt sie zu den Highlights meiner damaligen Thailand Rundreise. Ich werde diesen Moment nie vergessen!"

 

 

Salt in my Hair - Die kubanische Begegnung

Hanna

Das ist Hanna, ein reisesüchtiges Nordlicht, das mittlerweile in Berlin wohnt. Mit 15 Jahren zog sie für ein Jahr in die argentinische Pampa, seitdem lässt sie das Fernweh nicht wieder los. Zehn Jahre, sechs Kontinente und viele interessante Erfahrungen später hält es sie noch immer nicht lange an einem Ort. Über ihre Reiseerfahrungen schreibt sie unter anderem auf saltinmyhair.com, da findet ihr schöne Geschichten rund um das Thema surfen und bald auch auf alongtheway.de. Folgt ihr auch auf Facebook & Instagram.

"Die Frage nach meinem atemberaubensten Reisemoment ist eine der schwersten überhaupt. Ich habe auf meinen Reisen so viele tolle Dinge gesehen und so vieles erlebt, da fällt die Wahl schwer. Deshalb hab ich mich stattdessen für eine tolle Begegnung entschieden, die ich während meiner Reise in Kuba erlebt habe: Ich lief mit meiner besten Freundin durch Santiago, eine Stadt im Osten Kubas. Wir hatten von einer schönen Festung gehört, die ein paar Kilometer vor der Stadt direkt an der Steilküste liegen sollte. Das Taxi dort hin sollte allerdings ein kleines Vermögen kosten, eine günstigere Alternative war gefragt. Also fingen wir an, ein paar Leute auf der Straße zu fragen, ob man auch irgendwie anders hinkommen könnte. Einer dieser Leute war David, ein Kubaner der vor 10 Jahren in die USA auswanderte und nun auf "Heimaturlaub" war. Er zögerte nicht lange und bot uns an, dass wir mit ihm zusammen hinfahren könnten, er würde auch gerne mal wieder die Aussicht von der Festungsmauer genießen. Gesagt-getan, schwangen wir uns zu dritt auf sein Motorrad und düsten los. Im Endeffekt begleitete er uns nicht nur bis zur Festung, sondern blieb ganze drei Stunden mit uns dort, erzählte von Kuba, warum er ausgewandert ist, wie die Situation der Kubaner aus seiner Sicht ist und gab uns so einen Einblick in das Land, der uns sonst nicht möglich gewesen wäre. Für uns war es eine tolle Begegnung, die diese ganze Reise einzigartig gemacht hat und deshalb definitiv einen Platz weit oben auf der Liste der atemberaubendsten Reisemomente verdient hat!"

 

 

 

Synke Unterwegs - Nordlichter in Lappland

Synke
Synke

Ob auf Reisen um die Welt oder in ihrer Heimat Berlin - unterwegs ist Synke immer mit ihrer Kamera. Auf ihrem Blog Synke Unterwegs schreibt sie über Berlin und ihre Reisen mit Fokus auf Fotografie. Wenn sie nicht in der Welt unterwegs ist, leitet sie Fotografie-Einsteigerkurse und organisiert thematische Fotografie-Workshops. Folgt ihr auch auf Facebook & Instagram.

"Letzten Dezember reiste ich nach finnisch Lappland, um eine paar Tage Winter mit Schneeschuh laufen, Hundeschlitten fahren und Saunieren zu verbringen. Ganz heimlich hoffte ich natürlich auch die berühmten Nordlichter endlich mit eigenen Augen zu sehen und zu fotografieren.
Die ersten 2 Tage waren eher wolkig, schlechte Voraussetzungen für die Sichtung der magischen Himmelsphänomen. Am zweiten Abend trat ich irgendwann vors Haus, um das Wetter zu checken. Ich blickte hoch und da sah ich es, mein erstes Nordlicht. Es zog sich gleichmäßig wie ein Regenbogen über den klaren Sternenhimmel. In weniger als 2 Minuten hatte ich meine Schneestiefel an, schnappt mir mein Stativ und Kamera und fotografierte Nordlichter. Im Pyjama! Jede Müdigkeit war verschwunden.
Eine Stunde später saß ich wie nach einem Bungee-Sprung, voller Adrenalin vor meinem Laptop und betrachtete glücklich und auch stolz meine ersten Fotos der Nordlichter."

 

 

Travel with Massi - Marrakech´s Platz der Gehängten

Massi
Massi

Das ist Marcel, seine Freunde nennen ihn jedoch Massi, daher der Name seines Blogs. Inspiriert durch Instagram begann er auf Travel with Massi seine Hotelaufenthalte zu verarbeiten, seitdem er angefangen hat diese zu fotografieren. Sein Hauptfokus liegt somit auf Hotels, am liebsten im gehobenen Bereich, ansonsten ist er vom Low-Cost-Flieger bis zur First Class überall Zuhause. Folge ihm auch auf Facebook & Instagram.

"Mein atemberaubendstes Reiseerlebnis zu beschreiben fällt mir gar nicht so leicht, wie zunächst gedacht, gab es doch so viele beeindruckende Erlebnisse in den zurückliegenden Jahren. Jeder einzelne für sich einzigartig und nicht miteinander vergleichbar. Während ich diese Zeilen schreibe sitze ich in einem kleinen einfachen Café in Marrakech, mit Blick auf den großen zentralen Platz der berühmten Medina. Bei einem starken Kaffee und Datteln genieße ich im Schatten das sonnige Wetter, lasse den Blick über den „Platz der Gehängten“ schweifen und erfreue mich an dem lebhaften Treiben unter mir: Gaukler, Schlangenbeschwörer, Henna- und Bauchtanzkünstlerlinnen auf zahlungskräftige Opfer, ähm Besucher warten. Gegen Abend verwandelt sich der Platz dann in einen riesigen Food-Market, überall wird gekocht, gegrillt und gegessen. Der Platz leuchtet im Lichterschein der Grillbuden und die Luft ist von Rauch und arabischen Essens- und Gewürzdüften geschwängert. Marrakech gilt als die Perle des Orients. Im Gegensatz zu Dubai oder Abu Dhabi, wo das Moderne das historische verdrängt hat und der Bazar allenfalls noch eine touristische Kulisse ist, kann man hier noch eintauchen und die arabische Kultur erleben. Natürlich dient das auch alles dazu die Stadt bei ausländischen Touristen interessant zu machen und so wandern jeden Tag tausende teils geführter Gruppen durch die Medina, der Altstadt Marrakechs. Ich erinnere mich noch sehr gut
an meinen ersten Besuch vor ein paar Jahren, zwei Dutzend weitere sollten folgen - eigentlich geschäftlich, lernte ich Marrakech kennen und die Kultur lieben. Zu Ramadan lud mich mein Geschäftspartner überraschend, statt wie sonst zum Essen in ein Restaurant, zu seiner Familie nach Hause ein. Es folgte eine unvergessliche Nacht, in der unglaublich lecker und viel gegessen, getrunken und getanzt wurde.
Ich war vorher bereits viel in der MENA-Region unterwegs, bin selbst nach Saudi - Arabien gereist, doch einen richtigen Zugang zu der arabischen Welt und ihrer Kultur bekam ich erst in dieser Nacht. Im Morgengrauen ging es noch in den Clubs und ich lernte auch das andere, das wilde Marrakech kennen, von dem die Einheimische sagen, dass es einem die Nacht und den Schlaf raubt. Sie sollten recht behalten: Marrakech ist wie eine hypnotische Spirale, die sobald sie einen in ihren Bann gezogen hat, so schnell nicht mehr loslässt und der Grund ist, wieso es mir noch immer atemlos macht, wenn ich daran denke."

 

 

travelonboards - Der magische Tunnel

Stefan
Stefan

Bei travelonboards geht es um Sport, Reisen und Lifestyle, und ganz besonders um die Leidenschaft für Actionsportarten - am liebsten mit einem Brett unter den Füßen! Mein Blog dient als Plattform für Menschen, die diesen besonderen Spirit genau wie ich lieben. Reisende, Surfer, Kiter und andere Actionsportler aller Art finden hier Inspiration - Gleichgesinnte können sich gegenseitig mit ihrer Leidenschaft, ihren Erfahrungen und Fragen bereichern. Hier geht es um die Bretter, die die Welt bedeuten! Folge ihm auch auf Facebook & Instagram.

"Da meine große Leidenschaft das Wellenreiten ist, habe ich den atemberaubendsten Moment auf Reisen im Wasser erlebt - und zwar auf Bali.

Es gibt ganz verschiedenen Arten zu surfen. Der eine mag das gemütliche Cruisen auf der Welle mit einem Longboard, der andere nimmt sich lieber ein kurzer Brett und versucht verschiedene Tricks auf der Welle. Für alle Surfer aber ist die Tube, also der Tunnel, den die brechende Welle bildet, das höchste der Gefühle - und auch eines der schwersten Manöver beim Wellenreiten. Denn die Wellen müssen, um zu „barreln“, eine gewisse Größe haben und über flachen Boden schnell brechen. Das macht die Sache nicht einfacher, eine solche Tube zu erwischen. Außerdem muss der Surfer in der richtigen Position auf der Welle sein und das Brett genau richtig ausrichten - eine Herausforderung. Wenn es dann aber soweit ist und du wirst von der Welle komplett eingeschlossen, dann ist das ein unbeschreibliches Gefühl. Und die Bezeichnung „unbeschreiblich“ ist keine Floskel - es ist wirklich so. Es gib die Worte nicht, die diesen kurzen Zustand auch nur annähernd treffend beschreiben könnten! Die Natur nimmt dich in ihre Arme, die Zeit scheint für einen kurzen Moment still zu stehen, obwohl der Moment rasend schnell vergeht. Wen du dann aus dem Tunnel heraus geschossen kommst, ist es das pure Glücksgefühl, vermischt mit einer ordentlichen Dosis Adrenalin - und du willst immer mehr davon.

Seit ich 2006 das erste mal in diesem Tunnel verschwunden bin, will ich immer mehr davon - die Jagd nach der Tube ist zu (m)einer Sucht geworden, der ich immer wieder gerne nach gebe!"

 

WOLKENWEIT - Der schwarze Schatten im Meer

Simone
Simone

WOLKENWEIT ist eine Inspiration für all die wunderbaren Orte auf dieser Erde. Ob Reiseberichte, Tipps, Fotos oder Geschichten – Simone liebt exotische Reiseziele, das Meer, Inselparadiese, Roadtrips & die Natur. Folge ihr auch auf Facebook & Instagram.

"Ich hatte viele atemberaubende Momente auf Reisen und es fällt mir schwer mich für einen zu entscheiden. Ein tolles Erlebnis hatte ich vor kurzem auf Curaçao. Ich saß am Strand Porto Mari mit meiner Freundin und zwei anderen Personen auf einer schwimmenden Holzplattform etwa 50 Meter auf dem offenen Meer, als ich plötzlich einen dunklen Schatten im Meer sah. Erst konnte ich kaum erkennen, was da auf uns zukam, aber es kam immer näher und es war riesig. Es war ein Mantarochen mit einer Spannweite von etwa drei Metern. Er kam immer näher und schwamm um unseren Steg herum, als wollte er uns begrüßen. Ich zögerte nicht lange und sprang mit meiner Kamera ins Meer. Es waren nur wenige Sekunden Zeit, um diesen Moment festzuhalten. Der Mantarochen schwamm mir entgegen, bevor er dann wieder in den Tiefen des Ozeans verschwand. Das war unglaublich!"

 

Journeyman - Dschungelflussfahrt in Laos

Fabian Sixtus Koerner
Fabian

Das ist Fabian, Autor und Reisefanat. Weitreichende Bekanntheit erreichte er durch sein Projekt „Stories of a Journeyman“. Dabei reiste er in der Tradition der Wandergesellen für mehr als zwei Jahre um die Welt und bot seine Arbeitskraft als Gestalter gegen Kost und Logis an. Das daraus resultierende Buch "Journeyman: 1 Mann, 5 Kontinente und jede Menge Jobs" stand lange Zeit auf den Spitzenrängen der Spiegel Bestsellerliste. Derzeit arbeitet er in Berlin und Santo Domingo an weiteren Projekten. Folge ihm auch auf Facebook.

"Es wird immer dieses eine Erlebnis geben, das man auspackt, wenn die Frage aufkommt welcher der atemberaubendste Moment auf Reisen war. Das liegt nicht etwa daran, dass mir kein anderes einfallen würde, denn es gibt wahrlich viele derer. Dieses eine bleibt jedoch das Erlebnis, mit dem sich alle nachfolgenden messen müssen ( ob ich das gut finde oder nicht ), denn die Geschehnisse aus jener Zeit waren es, die mich haben süchtig werden lassen nach dem Reisen - genauer gesagt, den Abenteuern in der Fremde. So etwas wie der erste Kuss mit der Person, in die man sich gerade verliebt oder das erste mal eine Droge nehmen, die einen später zum Junkie werden lässt. Man versucht immer wieder das Gefühl zurückzubekommen, das man beim ersten mal verspürte. Natürlich ist das nicht möglich. Aber hin und wieder kann man ganz nah dran kommen.

Mein „erstes Mal“ war 2007, zum Ende des Monsun, im Nordosten von Laos. Es war die Zeit, als ich mit zwei anderen Backpackern zusammen ein ausrangiertes Langboot von einem alten Fischer kaufte, um damit Flussabwärts zu paddeln und unser bisher größtes Abenteuer zu erleben…

Die ganze Story gibt es hier > Wir wollten im Fluss bleiben.

 

Und schon wieder läuft es mir eiskalt den Rücken herunter. Was für Geschichten und Momente!
Das ist es was ich liebe. Andere Menschen treffen, mich mit ihnen über ihre Erfahrungen zu unterhalten und uns über die Welt auszutauschen. So bekommt man neue Ideen und Eindrücke, kann seine eigenen überdenken und den besten Weg für sich finden, um glücklich zu sein.

Diese Erlebnisse waren atemberaubend, oder was denkst du!? Verrate mir doch auch deinen außergewöhnlichsten Moment in den Kommentaren!

Du hast den ersten Teil der außergewöhnlichsten Momente auf Reisen verpasst!? Hier findest du ihn.

 


Hast du schon von meiner Aktion "Take a Smile - Travel" gehört? Wenn nicht, dann schau doch mal rein und nimm dir ein Lächeln...


Bin ich eigentlich auf dem richtigen Weg mit meinem Blog!? Ich brauche deine Meinung und Anregungen. Nur so kann ich DIR den richtigen Inhalt bieten!
Darum gehe bitte zu diesem Post "Bin ich auf dem richtigen Weg?" und schreibe mir einen kurzen Kommentar darunter.




Ich empfehle dir mit gutem Gewissen:


4 Comments on “Die außergewöhnlichsten Momente auf Reisen – Reiseblogger verraten ihre Geschichte #2

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